Baustellenschutz für Verglasung
Schützt neues und bestehendes Glas während der gesamten Bauzeit. Spritzschutz, Kratzschutz, sauberes Abziehen bei Übergabe.
Verglasungen werden früh eingebaut und erleben alles, was folgt: Putz, Farbe, Spachtelmasse, Schleifstaub, Reibung an Gerüsten, Werkzeugschläge. Unsere Baustellen-Schutzfolie nimmt das auf statt des Glases. Sie wird nach Einbau der Verglasung aufgebracht, bleibt für die gesamte Bauzeit und wird bei Übergabe entfernt. Das Glas darunter bleibt intakt.
Baustellenfolie: der unsichtbare Schutz für Ihre Verglasung
Was eine Baustelle der Verglasung antut
Bei Neubau oder Sanierung erleidet die Verglasung mehr, als man meint. Putz- und Spachtelprojektionen trocknen auf dem Glas und hinterlassen Spuren, die normale Reinigung ohne Kratzer kaum entfernt. Schleif-, Schmirgel- und Schnittstaub lagert sich ab und wirkt beim ersten Wischen wie Schmirgel. Farbspritzer, selbst wenn sie schnell entfernt werden, können auf beschichteten Scheiben dauerhaft trüben. Leitern, Bretter, Container und Gerät erzeugen Mikrokratzer, die in der Sonne sichtbar werden.
Schutzfolie nimmt diese Angriffe auf. Die exponierte Oberfläche ist die Folie, nicht das Glas. Jeder Spritzer und jedes Reiben trifft ein Opfermaterial, das bei Übergabe entfernt wird.
Wann die Folie aufgebracht wird
Der richtige Zeitpunkt ist unmittelbar nach Einbau der Verglasung. Je früher die Folie sitzt, desto geringer die Chance auf Beschädigung. Auf gut organisierten Baustellen gehört das Folieren zum Ablauf: Der Glaser setzt die Scheibe, Monteur oder Helfer foliert sofort – die Verglasung ist geschützt, bevor der erste Ausbaugewerk eintritt.
Bei Sanierung mit bestehender Verglasung vor Arbeitsbeginn aufbringen. Gründliche Reinigung, dann Folie, und das bestehende Glas ist abgesichert.
Innen, außen oder beides
Beim Neubau ist die Außenseite stärker von Fassadenarbeiten, Gerüsten und wetterbedingtem Staub betroffen. Die Außenseite zu folieren ist das Minimum.
Die Innenseite sieht Putz, Farbe, Böden. Bei engem Terminplan und parallelen Gewerken sind beide Seiten am sichersten.
Bei reiner Innensanierung ohne Fassade reicht die Innenseite.
Schutzdauer und Bedingungen
Unsere Baustellenfolien sind für 3 bis 6 Monate je nach Referenz ausgelegt – ausreichend für die meisten Ausbauzeiträume. Der Klebstoff ist für sauberes Abziehen in diesem Fenster formuliert: in Streifen ziehen, das Glas bleibt sauber.
Über 6 Monate hinaus, besonders bei langer Sonneneinstrahlung außen, kann der Kleber etwas härter werden. Abziehen bleibt möglich, ggf. mit Löser gegen Reste. Bei langen Bauzeiten ist eine Erneuerung zur Hälfte der Zeit sinnvoll.
Kosten versus vermiedener Schaden
Die Folienkosten pro Quadratmeter Verglasung sind minimal gegenüber dem Austausch. Eine typische 2 m²-Fassadenverglasung kostet 200–500 € zu ersetzen, ohne Monteur und Lieferzeit. Die schützende Folie für sechs Monate kostet wenige Euro pro m².
Bei 500 m² Verglasung kann ein einziges beschädigtes Element am Ende mehr kosten als das Folieren des gesamten Bestands. Das rechnen Bauherren und Generalunternehmer schnell durch.
Hilfe
Häufige Fragen
Ist Baustellen-Schutzfolie transparent?
Sie ist transluzent oder je nach Referenz leicht getönt. Licht dringt durch, die Räume bleiben während der Arbeiten hell. Die leichte Tönung zeigt, welche Scheiben foliert sind und welche nicht – so entfernt niemand versehentlich die Folie oder vergisst eine Scheibe.
Kann die Folie bei Kälte aufgebracht werden?
Ja. Der Klebstoff arbeitet ab 5°C zuverlässig. Darunter ist die Anfangshaftung langsamer, nach dem Aufbringen hält die Folie. Im Winter die Rollen vor der Verarbeitung bei Raumtemperatur lagern, damit der Klebstoff optimal flexibel ist.
Hält die Folie Schweißspritzern stand?
Lichtbogenschweiß- und Schleifspritzer sind heiße Metallpartikel, die eine dünne Folie durchdringen können. In Schweißnähe empfehlen wir verstärkte Schutzfolie oder eine Doppellage Standardfolie. Die Folie nimmt den Treffer auf und schützt das Glas, kann aber lokal perforiert werden – genau dafür ist sie da.
Muss das Glas vor dem Aufbringen gereinigt werden?
Ja. Staubiges oder fettiges Glas verhindert zuverlässige Haftung. Eine schnelle Reinigung mit üblichem Glasreiniger reicht. Das ist nicht dasselbe Niveau wie bei dauerhafter Dekorfolie: sauber genug, nicht perfekt. Schutzfolie braucht keinen makellosen ästhetischen Zustand.
Kann die Folie als Regenschutz dienen, bevor die Verglasung eingebaut ist?
Nein. Baustellen-Schutzfolie ist für bereits eingebaute Verglasung im Rahmen gedacht. Sie ersetzt fehlendes Glas nicht und ist kein provisorisches Abdecktuch über einer leeren Öffnung. Für Öffnungen ohne Glas siehe unsere temporäre Schutzfolie für gebrochenes Glas.
Ist die Folie mit beschichtetem oder selbstreinigendem Glas verträglich?
Die meisten beschichteten Scheiben tolerieren die Folie problemlos. Manche selbstreinigenden oder hydrophoben Oberflächen können mit dem Klebstoff reagieren. Wir empfehlen einen Eckentest vor dem Vollflächigen Aufbringen. Bei abnormaler Delamination oder Rückständen: Technik kontaktieren.
Wer liefert die Folie auf der Baustelle – Bauleitung oder Glaser?
Das hängt vom Vertrag ab. Manchmal liegt der Vitrage-Schutz im Glaser-Los, dann liefert und bringt der Glaser auf. Sonst Generalunternehmer oder Bauherr; die Reinigungsmannschaft bringt die Folie auf. In beiden Fällen Lieferung direkt zur Baustelle möglich.
Wie sind die Lieferzeiten?
Die gesamte Baustellen-Schutzpalette liegt in Bonneuil-sur-Marne am Lager. Versand innerhalb von 24–48h im französischen Mutterland. Großvolumen-Baustellen mit dediziertem Logistik-Follow-up. Lieferung auf der Baustelle möglich.
