Temporäre Schutzfolien für Fensterglas
Schützen Sie Verglasungen auf der Baustelle, beim Transport und in der Lagerung. Schnelle Montage, rückstandsfreies Entfernen.
Ein zerkratztes Fensterglas auf der Baustelle muss ersetzt werden. Und ein Glasersatz am Ende der Bauphase kostet Zeit, zusätzliches Budget und verärgerte Auftraggeber. Unsere temporären Schutzfolien vermeiden das. Sie werden vor Beginn der Arbeiten angebracht, nehmen Spritzwurf, Reibung und leichte Stöße statt des Glases auf und lassen sich nach Abschluss rückstandsfrei abziehen. Das Glas darunter bleibt intakt.
Temporäre Folie: neues Glas bei Übergabe makellos
Warum Glas auf der Baustelle schützen?
Auf der Baustelle ist die Verglasung die am stärksten exponierte und fragilste Fläche des Gebäudes. Putz- und Spachtelspritzer, Farbe. Reibung von Gerüsten, Bohlen, Werkzeug. Stöße von Leitern, Containern, Baustoffen. Schleifstaub, der auf dem Glas haftet und beim ersten Putzen Kratzer erzeugt. Ohne Schutz kommt neu verglastes Glas am Ende der Arbeiten voll Kratzer, Flecken und Stellen an, die sich nicht mehr herausputzen lassen.
Temporäre Schutzfolie bildet einen opferbaren Schutzschild. Sie nimmt alles auf, was die Baustelle gegen das Glas schickt. Wenn die Arbeiten fertig sind, wird die Folie abgezogen – und das Glas erscheint im exakt gleichen Zustand wie vor der Applikation: sauber, intakt, ohne Spuren.
Baustellenschutz: der häufigste Fall
Auf Neubau- und Sanierungsbaustellen wird temporäre Folie am meisten eingesetzt. Die Verglasung kommt früh im Ablauf, um das Gebäude zu schließen und den Innengewerken Trockenarbeit zu ermöglichen. Zwischen Einbau und Übergabe liegen Wochen oder Monate, in denen das Glas allen Risiken der Baustelle ausgesetzt ist.
Die Folie wird unmittelbar nach dem Einbau angebracht. Sie schützt die Oberfläche während des gesamten Ausbauabschnitts: Putz, Farbe, Bodenbeläge, Elektro, Sanitär. Jedes Gewerk, das durch die Zone geht, ist ein Risiko für das Glas – die Folie übernimmt dieses Risiko.
Bei Sanierungen schützt die Folie auch bestehende Verglasung, die nicht ersetzt wird. Fassadensanierung, Fugenarbeiten, Dacharbeiten: Staub und Spritzwurf landen auf den Scheiben. Die Folie fängt sie ab.
Zerbrochenes Glas: Notfallsicherung
Zerbrochene Verglasung vor dem Austausch ist ein Loch in der Hülle – Zugluft, Regen, Einbruchrisiko, Schnittgefahr durch Splitter. Hochfeste temporäre Folie sichert zerbrochene Scheiben notfallmäßig. Auf beiden Seiten des Bruchglases angebracht, hält sie Splitter zusammen und schließt die Öffnung, bis Ersatzglas eintrifft.
Das ist keine Dauerlösung, sondern eine Übergangslösung. Aber zwischen einer drei Wochen offenen Öffnung und zerbrochenem, gefilmtem Glas bis zum Glaser ist der Unterschied für Sicherheit und Komfort der Nutzer enorm.
Transport und Lagerung
Glashersteller und Verarbeiter nutzen unsere Folien ebenfalls zum Schutz beim Transport und auf dem Lager. Glas auf dem Lkw, von Gestell zu Gestell, wochenlang im Regal vor dem Einbau – jeder Handhabungsschritt birgt Kratz- oder Stoßrisiko. Die Folie schützt die Oberfläche durch alle Zwischenschritte.
Anbringen und Entfernen
Temporäre Folie wird trocken ohne Schmierwasser appliziert. Abrollen, anlegen, von Hand oder mit Rakel glätten. Der Klebstoff haftet fest genug für die Bauzeit, lässt sich aber sauber ohne Kleberückstände abziehen – ein technisches Gleichgewicht: zu stark hinterlässt Spuren, zu schwach löst sich die Folie von selbst.
Das Abziehen erfolgt in Streifen. Kein Heißluftgerät, kein Löser nötig – das Glas ist sofort sauber. Bleibt die Folie über die empfohlene Zeit hinaus – typisch 3 bis 6 Monate je nach Produkt und Sonneneinstrahlung –, kann der Klebstoff leicht nachhärten und einen Schleier hinterlassen. Reinigung mit geeignetem Löser stellt ein makelloses Glas wieder her.



