Sicherheitsfolien für Verglasung
Vielseitiger Schutz für Büros, Geschäfte und öffentliche Gebäude. Die Verglasung bleibt bei Aufprall intakt, Splitter bleiben zusammen, Personen sind geschützt.
Die erste Schutzstufe: Splitter zurückhalten
Was eine Standard-Sicherheitsfolie leistet
Sicherheitsfolie ist eine transparente Polyesterfolie mit 100 bis 200 Mikron Dicke, auf die Innenseite der Verglasung geklebt. Bei Stoß, Aufprall oder thermischer Belastung kann Glas reißen, doch die Splitter haften an der Folie. Keine Splitterwolke, keine Verletzungen, kein Loch in der Fassade.
Das ist Basisschutz für die häufigsten Risiken: Ball gegen Fenster, zuknallende Glastür, fallender Gegenstand gegen Trennwand, thermischer Schock auf sonnenexponierter Verglasung. Alltägliche Vorfälle, die ernst verletzen können, wenn Glas unkontrolliert zerplatzt.
Norm EN 12600: was sie bedeutet
EN 12600 klassifiziert den Widerstand von Verglasung und Folien gegen weichen Körperaufprall. Der Test simuliert das Anprallen einer Person mit einem 50-kg-Pendel. Je nach Fallhöhe erhält die befilmte Verglasung eine Klassifizierung für ihr Widerstandsniveau.
Unsere Standard-Sicherheitsfolien sind nach dieser Norm eingestuft, damit Planer, Prüfstellen und Versicherer das gewählte Schutzniveau je Projekt bestätigen können. Die Klassifizierung steht auf jedem technischen Datenblatt.
Welche Verglasung, welche Gebäude?
Büros sind der Hauptanwendungsfall. Glasabtrennungen, Besprechungstüren, verglaste Zonen und Verkehrsflächen bergen Bruchrisiko. Sicherheitsfolie schützt Personen und unterstützt die Einhaltung von Vorschriften für öffentliche Gebäude.
Im Handel kommt Folie auf Schaufenster, Innentrennwände und Glastüren. Ein Erdgeschoss-Schaufenster ist sowohl Stoß- als auch Einbruchsrisiko ausgesetzt. Die Folie verzögert den Zugang, weil die Verglasung auch nach Aufprall als Block zusammenbleibt.
Schulen, Krankenhäuser, Verwaltungen, Sporthallen und andere öffentliche Gebäude müssen Verglasung in bestimmten Fällen sichern. Sicherheitsfolie ist der schnellste und kostengünstigste Weg, Bestand ohne Glaswechsel nachzurüsten.
Verklebung und Dicke
Standard-Sicherheitsfolien reichen von 100 bis 200 Mikron. Die Wahl hängt von Schutzniveau und Verglasungstyp ab. 100 Mikron für Splitterhalt an Innenverglasung und Trennwänden. 150 bis 200 Mikron für Fassaden und höheres Risiko.
Die Verklebung erfolgt nass auf der Innenseite. Die Folie ist dicker und steifer als Dekorfolie und erfordert kräftiges Rakeln. Die vollständige Aushärtung dauert 4 bis 6 Wochen je nach Temperatur und Feuchte. Sofort nach Montage funktionsfähig; endgültige Haftung baut sich schrittweise auf.